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Die Welt in buntem Lichte:

Dunkelheit macht sie zunichte!

Einsiedelei

Siehste

Balkan-Elegie

 

Es wehte der Wind wie immer,

durchzogen von Frauengewimmer.

Von irgend woher

schoß ein Gewehr.

An manchen Tagen war´s schlimmer.

 

Es war ein alltäglicher Morgen.

Ihr hattet euch gut verborgen.

Da ranntest du weg

aus eurem Versteck,

um allen Brot zu besorgen.

 

Du hats nicht verstanden,

warum Häuser brannten

und Menschen um ihr Leben rannten.

Dein kindlicher Mut

kostete Blut!

Danilo, schlafe gut.

 

Viel ist zu beklagen

in diesen Tagen.

Vielleicht hat sogar ein Freund dich erschlagen!

Dein kindliches Blut

nimmt mir den Mut!

Danilo, schlafe gut.

 

Von Deckung zu Deckung gesprungen,

dabei hast du noch gesungen.

Von irgend woher

schoß ein Gewehr.

Du hast nicht mehr lange gerungen.

 

Deine Hand hat Brot noch getragen.

Deine Augen schienen zu fragen:

Der Kindheit Schluß,

ein einziger Schuß?

Woher, konnte ich dir nicht sagen.

 

Du hast nicht verstanden,

warum Häuser brannten

und Menschen um ihr Leben rannten.

Dein kindlicher Mut

kostete Blut!

Danilo, schlafe gut.

 

Die Welt hört uns klagen

in diesen Tagen.

Es wird der Bruder vom Bruder erschlagen!

Dein kindliches Blut

nimmt mir den Mut!

Danilo, schlafe gut.